Osternacht in St. Nicolai

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Osternacht in St. Nicolai

In der Osternacht wird der Übergang von Trauer zu Hoffnung symbolisch dargestellt: Die Trauer über den Tod Jesu und die Hoffnung auf seine Wiederkehr. Der Gottesdienst findet zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang statt – dementsprechend beginnt er in völliger Dunkelheit. Wenn schließlich das Osterlicht, begleitet von dem dreimaligen Ruf „Christus, unser Licht – Dank sei Gott“ (Lumen Christi), in die dunkle Kirche getragen wird und sich von der Osterkerze aus auf den gesamten Raum ausbreitet, ist Ostern eingeläutet.  

Das Entzünden von Kerzen zur Erhellung der dunklen Kirche ist ein Brauch, der seinen Ursprung im frühen Christentum hat. Das Osterlicht steht dabei sinnbildlich für Jesus Christus, der den Tod überwunden hat.  

In der frühen Kirche war die Osternacht zudem der zentrale Zeitpunkt für Taufen. Nach einer langen Vorbereitungszeit, die in der Fastenzeit besonders intensiv war, wurden die Taufbewerber – die sogenannten Katechumenen – vor der gesamten Gemeinde getauft und so als vollwertige Mitglieder in die Gemeinschaft aufgenommen. Auch heute spielt die Taufe noch eine bedeutende Rolle in der Osternachtsliturgie.

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